Probleme in OpenSource-Gemeinschaften

Ich lese zur Zeit das Buch »Producing Open Source Software« von Karl Fogel. Er beschreibt aus Insidersicht was für Probleme in OpenSource-Projekten so auftreten und wie man diese von vornherein vermeiden oder später lösen könnte. Ich finde dieses Buch sehr interessant in Bezug auf die Projekte, wo ich persönlich beteiligt bin oder die ich intensiv verfolge (eisfair, IMPULS, climm). Viele Probleme sind da weniger technischer denn sozialer Natur und es gibt interessante Parallelen zwischen all diesen Projekten und den im Buch als Beispiel herangezogenen. Vom Glanz so erfolgreicher Projekte wie Subversion lässt man sich da nur allzu leicht blenden. Es ist vielmehr so, dass die allermeisten Projekte besser laufen könnten. Das ist mir am Wochenende beim Release von Eisfair 1.5.0 aufgefallen und gerade heute noch an anderer Stelle deutlich geworden, als Oliver von F!XMBR über seinen persönlichen Frust mit FreeBSD berichtet hat.

Ich will in Bezug auf Eisfair an dieser Stelle nicht ins Detail gehen, aber ich werde das für die Vorschläge, die ich diese Woche im Eisfair-Team machen will, berücksichtigen…

1 thought on “Probleme in OpenSource-Gemeinschaften

  1. LeSpocky

    Weil ich gefragt worden bin, warum ich bei den drei Punkten oben aufgehört hab zu schreiben: Ich habe am Montag teamintern einen konkreten Vorschlag gemacht und den mit etwa sieben bis acht Vorteilen untermauert, die ich sehe bzw. erwarte. Ich habe in der gleichen Mail zwei mögliche Probleme aufgezeigt. Die Diskussion war bis gestern offen, in vernünftigen Ton und es wurden die Argumente abgewogen. Ohne den anderen Leuten persönlich zu Nahe treten zu wollen – die Teammitglieder, die am Ende die Entscheidungen treffen, haben sich nicht geäußert und heute kam auf die zweite Nachfrage meinerseits hin eine Antwort, die bei mir auf der Apellebene so ankam:

    Wurde schon öfter diskutiert, wurde schon immer abgelehnt, bitte bring das Thema nicht nochmal.

    Kein Eingehen auf die bisher diskutierten Argumente und nur ein minimales Zugeständnis, deren Umsetzung ich noch bezweifle. Ich werde trotzdem weiter für das Projekt arbeiten und ich werde das Thema sicher nicht das letzte Mal angesprochen haben. *seufz*

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