Tag Archives: Lustiges

Wuff what?

Beruflich habe ich mittlerweile auch mit Linux zu tun und hier in der Firma setzen wir unter anderem ptxdist ein. Wenn man dort screen installiert und die /etc/screenrc von ptxdist installiert, erwartet einen eine lustige Überraschung, wenn die Visual Bell ausgelöst wird. Auszug aus der zuvor genannten Datei:

Also manchmal …

1234567890 Sekunden Unixzeit

Unix und viele verwandte Systeme speichern Zeitangaben in Sekunden, die seit dem 1. Januar 1970 00:00 Uhr nach koordinierter Weltzeit (UTC) vergangen sind. Das ist nicht immer ganz unproblematisch, aber wie man unter anderem der deutschen Wikipedia entnehmen kann, gibt es ein paar besondere Werte, die für uns Geeks ein netter Vorwand sind, die Gläser zu erheben und anzustoßen.

Heute Nacht nun wird in dieser Zeitrechnung die Marke 1234567890 Sekunden erreicht. Nach deutscher Zeit (UTC+1) also in der Nacht von Freitag, dem 13. Februar 2009 auf Sonnabend, den 14. Februar 2009 um genau 00:31:30 Uhr.

Für viele Geeks rund um den Globus ist das auch ein Grund zum Feiern, zumindest ist die Trefferliste von Google zu utc 1234567890 ziemlich lang.

Ein besonderes Kuriosum: in Pennsylvania (USA) gibt es einen GeoCache mit dem Titel »When The Clock Strikes 1234567890«! *gg*

Wer mit Tux und mir heute nacht zusammen anstoßen will: wir halten uns in der Stadt Otto-von-Guerickes in der Schenke zur kräftigen Blume auf. ;-)

Nachtrag: ich hab nicht von webvariants abgeschrieben sondern von Stories of a KDE programmer. Den Link hatte Tux am Montag in seinem identi.ca Stream. 8-)

Treiberdiskette vom Hersteller

Ein Freund hatte in letzter Zeit massive Problem mit seinem (stein)alten Rechner und hat sich heute neue Hardware besorgt und zur Installation hier vorbeigetragen. Dabei sind ein aktuelles Mainboard mit Sockel AM2 und Unterstützung für SATA II mit NCQ und AHCI sowie eine aktuelle Festplatte, die das auch kann. Bekanntlich mangelt es da seitens Windows XP an Unterstützung bei der Installation und man muss F6 drücken und den passenden Treiber nachladen. Der Hersteller war so freundlich eine CD beizulegen und im Handbuch gut zu beschreiben, wie man die passende Diskette erstellt. Ich hab dann auch brav F6 gedrückt und der Windows-Installer fordert mich auf:

Legen Sie die Diskette beschriftet mit

Treiberdiskette vom Hersteller

in Laufwerk A: ein.

* Drücken Sie anschließend die EINGABETASTE.

»Treiberdiskette vom Hersteller«? Also erstens hab ich die gerade selbst erstellt und werde die dafür, dass ich die einmal brauche, sicher nicht beschriften und schon gar nicht so. Zweitens: angenommen, der Hersteller hätte tatsächlich eine Diskette beigelegt, würde er dann »Treiberdiskette vom Hersteller« drauf schreiben? Und was, wenn das jeder Hersteller machen würde und man dann ein paar solcher Disketten zu Haus liegen hätte?

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Binary H(e)art

binary heart Heute schrieb die ettercat einen Link auf nebenstehenden Comic von xkcd.com ins IRC. Die Seite hat mich schon des öfteren mit wirklich lustigen Comics begeistert, zumal einige nur mit entsprechendem Geek-Hintergrundwissen wirklich lustig sind. Nummer 99 – »binary heart« – trifft vom Untertitel der Seite (»A webcomic of romance,
sarcasm, math, and language.«) klar den romantischen Teil. Aber ganz ehrlich, seid Ihr nicht auch total neugierig, ob sich hinter den Nullen und Einsen im Bild nicht noch eine zusätzliche Botschaft verbirgt? Ich war es jedenfalls und da nur selbst dekodieren schlau macht, hab ich frei nach dem Perl-Motto »Es gibt mehr als einen Weg, etwas zu tun« die Zeichen einzeln abgetippt und ein kleines Skript geschrieben.

Hart (siehe Titel ;-)) war da dran einerseits das Abtippen vom Comic – man verrutscht schon sehr leicht in Zeile und Spalte – und andererseits um Mitternacht die eingerosteten Perl-Kenntnisse zu reaktivieren. Wer sich gern selbst an einem Progrämmchen in beliebiger Sprache probieren will, kann sich die binär codierte Nachricht runterladen, die Textdatei, wo ich mal die Einsen und Nullen abgetippt habe.

Ach und für die ganz Neugierigen oder zur Kontrolle des eigenen Programms hier noch die Auflösung:

iloveyOuilOveyouiloveyOuilOveyOuiloveyouilOveyouilOveyOuilOv

Örbenn Ledschänd

Ich hätte es nicht geglaubt, wenn mir jemand anders erzählt hätte, was ich erlebt habe. Ich hätte es als Urban Legend abgetan, in den Bereich dieser neuzeitlichen Mythen, mit denen man so gerne Büros, Stammtische, konspirative Gentoo-Installationsparties und Flashmobs (Fläschmopps — ist das nicht der sprechende Hund von Loriot?) unterhalten kann. Ich hätte mich geweigert, es als wahr zu akzeptieren. Bis eben… (ja, mir ist bewusst, dass ein Absatz wie dieser ebenfalls dazu gehört, wenn man eine fiktive Urban Legend erzählt :-) )

Die Ausgangssituation: Kollege A. beratschlagt sich im Büro mit mir über die Abgründe der gepflegten Zeigerarithmetik und der Typenkonvertierung in der schönen Sprache C(++).

Der Plot: Unsere hitzige Erörterung wird durch Teamassistentin Y. (gelernte Bürokauffrau) unterbrochen, die gerade einige Informationen verteilt. Es dauert keine zwei Minuten, dann kommt Kollege K. herein, der wissen möchte, warum wir gerade über ihn lästern. Kollegin Y. hätte es ja gerade mitgehört und überhaupt fühlt er sich nicht wohl, wenn hinter seinem Rücken Unwahrheiten erzählt werden.

Verdutzt schauen A. und ich uns an und brechen wenige Augenblicke später in schallendes Gelächter aus. Einige Sekunden und eine kurze Erklärung später dann auch der bis dahin sehr konsternierte K.

Meine Worte gegenüber A. waren “Beim Casten passiert leicht mal eine kleine Katastrophe, wenn man nicht höllisch aufpasst.” Und K. heißt Karsten.

Eisfair Entwicklertreffen 2007

Am letzten Wochenende fand das Entwicklertreffen der Entwickler- und Testteams von Fli4l und Eisfair statt. Es waren zwar doppelt so viel Leute von Fli4l da wie von Eisfair, aber für mich war es dann doch eher ein Eisfair-Treffen. Wir hatten sehr viele interessante Gespräche, gute Diskussionen, eine total abgefahrene Keysigning-Party für CAcert und GnuPG (brauch noch jemand Formulare?) und viel Spaß. Ich fand es sehr spannend die Leute auch mal persönlich kennenzulernen, die man sonst nur von E-Mails kennt.

Besonders interessant war die diskutierte Roadmap für Eisfair-2. Vieles davon ist noch intern, einiges sind bisher nur Ideen, aber die Weichen sind gestellt. Es wird zwar kein direktes Upgrade von Eisfair-1 auf Eisfair-2 geben, aber dank Paketen wie Backup-Zip und dem Support in der Newsgroup sollte später auch eine Migration möglich sein. Mit dem Sprung auf Eisfair-2 wird komplett auf UTF-8 umgestellt, wann wenn nicht jetzt?

Außerdem gab’s noch ein paar Anekdoten, wo ich mit meinen jugendlichen 26 Jahren schon gestaunt habe. Ich war schon sehr überrascht, dass Leute Festplatten, die nicht mehr anlaufen, mit einem gezielten Hammerschlag überreden. Dann wurden natürlich alle Daten runter kopiert und die Festplatte danach verschrottet. Jemand anders konnte aber noch einen drauf setzen: Festplatte aufschrauben, die Platten von Hand zum Drehen überreden also quasi anschieben, bei offenem Gehäuse alles runterkopieren, zum Spaß noch auf die ersten Headcrashs warten und dann ebenso in die Tonne. Was will man machen, wenn die Daten wichtig sind und die Motoren zu fest sind zum Anlaufen? *lol*

Spaß mit Microsoft Robotics Studio

Es ist ja schon angeklungen, dass ich mich mit Microsoft Robotics Studio beschäftige. Gestern habe ich im SimulationTutorial2 eine witzige Stelle gefunden:

Wie bitte? Einfach per Klick immer mehr und mehr Sachen reinwerfen? Das wird ausprobiert…

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Fangen und Werfen

Als heute im Büro zwischenzeitlich der Subversion-Server nicht erreichbar war, so dass ich meinen Commit nicht machen konnte, unternahm ich einen Spaziergang im Haus zum verantwortlichen Admin. Der war zwar nicht da, aber im gleichen Büro unterhielt ich mich dann mit einem großen Fan von Python. Ich habe dann mal bei Wikipedia nachgelesen und bin über folgenden Satz gestolpert:

Python unterstützt (und nutzt ausgiebig) die Ausnahmebehandlung (engl. exception handling) als ein Mittel, um Fehlerbedingungen zu testen. Dies ist so weit in Python integriert, dass es sogar möglich ist, Syntaxfehler abzufangen und zur Laufzeit zu behandeln.

Das fand ich schon ziemlich krass. Das Programm kann also stellenweise syntaktisch fehlerhaft geschrieben sein, der Compiler meckert nicht und ich kann das selbst abfangen – coole Sache. Weil ich das ganze sowieso noch für die Arbeit mit .NET und C# brauche und mich das auch für den Perl-Parser für IMPULS interessiert, habe ich mich dann mal ganz allgemein mit Exceptions beschäftigt. Richtig schmunzeln musste ich als alter Handballer über die verwendeten Begriffe. Die Exception wird geworfen und irgendwo sitzt ein Catch-Block, der die irgendwann auffängt. Bildlich vorgestellt kann ich da beim Schreiben dieses Satzes gerade immernoch lachen. happy

Meine Glaskoogle hat mir dann für Exceptionhandling mit Perl die Seite Object Oriented Exception Handling in Perl ausgespuckt, wo das alles schön erklärt ist. Jetzt ratet doch mal, was bei der Ausführung des folgenden leicht abgewandelten Beispiels von jener Seite passiert:

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Humor in Fachbüchern

Beim Studium von Fachbüchern freue ich mich immer, wenn der Autor auch ein wenig Humor beweist um den trockenen Stoff ein wenig aufzulockern. Bei meinem neuen Buch heißt es beispielsweise:

For instance, the following two identifiers are equivalent:
KoЯn
@KoЯn

Warum nicht auch mal den Namen bekannter Metal-Bands als Bezeichner benutzen? Ebenfalls schmunzeln musste ich bei dem beinahe törichten Versuch, die Lichtgeschwindigkeit ändern zu wollen:

A constant declaration is like a variable declaration, except that the variable cannot be changed after it has been declared:

Weiter hinten wird dann als Beispiel eine Klasse Astronaut benutzt. Die Instanz davon wird »forestGump« genannt, was in Kombination mit der Methode »Jump« durchaus witzig aussieht: forestGump.Jump(); *g*

Werkzeuge für den modernen Politiker

Eigentlich wollte ich die Links auf ein Video der ARD-Kinderreporter, die in den letzten Tagen durch meinen RSS-Reader tröpfelten, ignorieren. Aber nachdem Fontblog, law blog und jetzt auch noch Spiegel Online darüber berichtet haben, hab ich mich doch mal zum Ursprungsbeitrag (?) im Blog netzpolitik.org durchgeklickt. (Video gibt’s auch direkt bei Sevenload.)

Da fällt mir doch vor Schreck der Löffel in den Tee. Wer weiß, was der Schäuble geantwortet hätte?! Aber das dürfte von ähnlichem Kaliber sein. Eigentlich dürfte ich diesen Beitrag hier gar nicht schreiben können, so sprachlos wie ich bin.