22 Oct
Geschrieben von Tux in: Hardware, KDE, Linux, Politik, Umwelt
Den Titel der Heise-Meldung musste ich doch nach der Begutachtung des Gerätes glatt mal übernehmen.
Die Rede ist von einem Debian-basierten Desktop-Rechner im Office-Format. Das heißt, er ist nicht überdimensional groß, sondern hat mit (18×11,2×4,8)cm das Format eines etwas dickeren Manuscripts, komplett passiv gekühlt, damit also kaum hörbar und hat dazu nur 12 Watt Leistungsaufnahme, was einen Dauerbetrieb über den gesamten Arbeitstag unbedenklich macht.
Vorinstalliert ist besagtes Debian-System mit dem KDE-Desktop, Firefox und OpenOffice. Damit sollten die meisten Anwendungsfälle abgedeckt sein.
Leider gibt es keinen Testdownload des angebotenen Systems – Debian lässt sich schließlich auf die unterschiedlichsten Arten konfigurieren, wie die verschiedenen Derivate zeigen und auch über die Update-Fähigkeit werden keine Aussagen gemacht. Zweites Manko ist der Preis von 450 Euro – dafür bekommt man durchaus schon einen recht leistungsfähigen PC oder kann einen weniger leistungsfähigen PC 2 Jahre lang mit Strom versorgen. Die Office-Eigenschaften müssen hier gezielt gewünscht und mit viel Geld erkauft werden. Denkbar wäre aber eine Subventionierung solcher Geräte im Rahmen eines Umweltschutzprojektes.
Für mich käme das Gerät wohl nicht in Frage, da es als Entwicklungsrechner nur begrenzt einsetzbar ist. Sowohl Prozessor als auch Hauptspeicher entsprechen nicht mehr den heute üblichen Voraussetzungen. Trotzdem würde ich darauf gern mal ein bis zwei Tage testarbeiten – ich kann mir gut vorstellen, dass sich alle anderen Dinge damit sehr gut erledigen lassen.
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Ein Kommentar
LeSpocky
22. October 2007, 15:42 Uhr 1Sieht schick aus, aber KDE und Firefox auf nem 500 MHz Prozessor? Ich kann mir kaum vorstellen, dass man da flüssig arbeiten kann.
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