Gestern kurz vor Feierabend wurde ich in ein Gespräch über Trac verwickelt. Im Institut laufen die Projekt-Repositories und die entsprechenden Bugtracker auf einem Linux-System mit der Distribution SME Server. Wissensdurstig wie ich bin, hab ich mich mal umgeschaut. Im Hinterkopf hatte ich noch einen Artikel aus der c’t 4/07, wo das System nicht so schlecht weg kam. Mittlerweile ist Version 7.3 aktuell und die Hardware-Anforderungen sind relativ niedrig. Genau genommen handelt es sich bei dem System um direkte Konkurrenz zu eisfair, nur mit Weboberfläche.

Runterladen des Installations-Images per Bittorrent war kein Problem und Testrechner stehen hier genug rum. Die Wahl viel auf den 700er Duron mit den zwei 20 GB Festplatten. SME Server reißt sich auch gleich beide unter den Nagel und richtet ein RAID 1 drauf ein. Bei der Installation konnte man sich auf der zweiten Konsole daher schön /proc/mdstat anschauen und sehen wie er die Arrays synchronisierte. Das ist auf jeden Fall ein nettes und sinnvolles Feature. Der Installer beschwerte sich auch nicht, dass die Platten nicht exakt gleich groß waren. Das kann der neue Installer von eisXen bzw. eisfair-2 noch nicht – ich werde das mal anregen.

Nachdem alle Dateien auf die Kiste kopiert waren, kam der Rechner beim Reboot bis zum Einbinden der Swap-Partition und blieb dann hängen. Schluss, Ende, das war der Test von SME Server. Nächster Kandidat im bunten Distributions-Hopping: DesktopBSD